Aktualität
Menschenversuche, Wahrheitsdrogen und
ethnische Waffen
Lesung aus dem Roman «BASTARDO Wer mit dem Teufel schläft»
im RomeroHaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern
Dienstag, 22. Mai 2012, 19.30 Uhr
mit Piero Onori, Historiker, Journalist, Buchautor und Musiker, Roggenburg
Moderation: Barbara Müller-Frei, Ethnologin, Koordinatorin der KEESA, Basel
‘BANKRUPT’ GENERAL MOTORS AGREES TO
SETTLE IN APARTHEID LAWSUIT
Nearly ten years after Khulumani first lodged its lawsuit against alleged apartheid-era corporate collaborators with the security forces of the apartheid regime, a US court has ratified a settlement between the claimants and a ‘broke’ General Motors Corporation.
Khulumani's Press Release from February 28, 2012
General Motors anerkennt Forderungen der Apartheidopfer
Fast zehn Jahre nach der Einreichung von Klagen gegen internationale Konzerne wegen deren Zusammenarbeit mit dem Apartheidregime hat General Motors in Entschädigungszahlungen an Opfer eingewilligt. Ein amerikanisches Gericht hiess am 27. Februar 2012 eine Übereinkunft zwischen den Klagenden und der Liquidationsfirma des amerikanischen Autokonzerns General Motors gut. Dies stellt die erste konkrete Anerkennung für die Forderungen der Apartheidopfer und einen ersten Hoffnungsschimmer für sie dar. Die Sammelklagen gegen weitere vier Unternehmen sind immer noch hängig.
Pressemitteilung der KEESA vom 2.3.2012.
General Motors entschädigt südafrikanischer Apartheidopfer - Deutsche Firmen unter Druck
Südafrikanische Apartheidopfer haben im Kampf um Entschädigung einen Durchbruch erzielt. Der US-amerikanische Konzern General Motors (GM) hat sich bereit erklärt, die südafrikanischen Apartheidopfer zu entschädigen.
Pressemitteilung der deutschen Kampagne vom 01. März 2012
Skandalöser Entscheid:
Bundesrat verweigert Aufhebung der Archivsperre zu Südafrika
In zwei Interpellationen verlangten die SP-Nationalräte Paul Rechsteiner und Carlo Sommaruga vom Bundesrat die Aufhebung der seit April 2003 bestehenden Archivsperre von Akten betreffend der Geschäftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Südafrika in den Jahren 1948-1994. Die Aktensperre behinderte das damals laufende Nationale Forschungsprogramm NFP 42+ zu den Beziehungen Schweiz Südafrika während der Apartheid.
Mit dieser Massnahme wollte der Bundesrat verhindern, dass Schweizer Firmen durch die Sammelklage von Apartheidopfern in den USA belastet und zu Reparationszahlungen verurteilt werden können. Obwohl sich derzeit kein Schweizer Unternehmen unter den Beklagten befindet, lehnte der Bundesrat am 16. November 2011 die Öffnung der Archive ab mit der Begründung, dass weiterhin ein Restrisiko bestehe und Schweizer Firmen bei neuen Tatsachen wieder in den laufenden Prozess aufgenommen werden könnten.
Letter of Appeal to the Deparment of Justice
by the Swiss Apartheid Debt an Reparations Campaign
8 June 2011
To the Department of Justice
The Swiss Apartheid Debt and Reparations Campaign joins other stakeholders, in
particular our partner organisation Khulumani Support Group, in rejecting the
Department of Justice and Constitutional Development’s (DOJ&CD) regulations
gazetted on 11 May 2011, for the payment of educational assistance and health benefits
exclusively to victims identified by the TRC.
«When the Mountain Meets its Shadow»
Hier finden Sie denFlyer auf deutsch Vous trouvez ici le flyer en français |
Der Dokumentarfilm «When the Mountain Meets its Shadow - Im Schatten des Tafelberges», der anhand von vier ProtagonistInnen ungelöste Probleme aus der Apartheidzeit das «unfinished business» zeigt, ist nun als DVD mit Zusatzmaterialien erhältlich. Sie kann für Fr. 30.-- bei der KEESA bestellt werden. |
Le documentaire « When the Mountain Meets its Shadow - A l'Ombre de la Montagne » est disponible comme DVD. Avec ses quatre protagonistes, le film démontre les problèmes actuels hérités du temps de l’apartheid le « unfinished business ». La DVD avec des matériaux aditionels peut être commandée auprès de la Campagne Suisse . |
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KEESA Informationen Frühjahr 2010 Mit diesem Informationsblatt weist die KEESA (Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika) auf einige ungelöste Probleme aus der Apartheid-Zeit hin, die Südafrikas Zukunft gefährden. Darüber hinaus wirft sie die grundsätzliche Frage nach der Entschädigung für die Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen und der Verantwortung von Konzernen und Banken auch aus der Schweiz auf. Das Informationsblatt (8 Seiten) kann hier als pdf heruntergeladen werden. CADRA Informations, printemps 2010 Dans ce bulletin d’informations, la CADRA (Campagne pour l’annulation des dettes et les réparations en Afrique du Sud) présente des problèmes liés à la période de l’apartheid qui ne sont pas résolus et menacent l’avenir de l’Afrique du Sud. Elle pose en outre la question des réparations à accorder aux victimes de graves violations des droits humains, et celle de la responsabilité d’entreprises et de banques suisses. Ici vous trouvez les informations en format pdf. |

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